Das Nordufer des Genfer Sees beherbergt mehrere berühmte Schweizer Weinbaugebiete. Mittendrin zwischen Lausanne und Vevey liegt das Lavaux, das wahrscheinlich bekannteste Anbaugebiet dieser Region. Die Weinterrassen des Lauvaux zählen seit einigen Jahren zum UNESCO-Welterbe. Bei einer Wanderung durch dieses Gebiet sieht und spürt man sofort, dass es sich um eine schützenswerte Kulturlandschaft handelt. Kleine Dörfer wie Cully, Chexbres oder Rivaz liegen am Ufer und inmitten der mal mehr, mal weniger steilen Weinterrassen. Die Reihen der Rebstöcke scheinen nahtlos in den Genfer See überzugehen. Am gegenüberliegenden Seeufer bilden die Berge des Chablais den Abschluss dieser wunderbaren Landschaftskulisse.
Rund um Lugano
Ein Kurzbesuch zum Frühlingsanfang im Tessin. Das malerische Dorf Morcote war das Ziel der Wanderung. Bei absolut frühsommerlichen Temperaturen ging es in den Abstieg vom Monte San Salvatore. Auf der Strecke warteten einmalige Ausblicke auf den Lago di Lugano und ein eindrücklicher Streckenabschnitt durch den Parco San Grato (botanischer Park). Den letzten Abschnitt bildeten mehrere Hundert Treppenstufen hinab nach Morcote. Zurück nach Lugano ging es mit dem Schiff, vorbei am ebenfalls idyllischen Fischerdorf Gandria.
■ Länge: 12 km
■ Höhe: 272 – 912 m
■ Gehzeit: 4,5 h
■ Technik: mittelschwer
■ Kondition: mittelschwer
Wetterumschwung in Sils im Engadin
Unterwegs in den Bergen sollte man immer mit einem möglichen Wetterumschwung rechnen. So musste ich mich während meiner Wanderung im Oberengadin auf eine schnell aufziehende Nebelfront einstellen. Glücklicherweise befand ich mich bereits im letzten Teil der Strecke. Ich konnte ein Wolkenband beobachten, das sich von Maloja kommend schnell talabwärts in Richtung Sils bewegte. Schon bald nahm mir der Nebel größtenteils meine Sicht auf die Strecke und ich musste meine Tempo bis zum Zielort Maloja verringern. Bekanntes Schlechtwetterphänomen dieser Gegend ist die sogenannte Malojaschlange.
Ein Tag im Schnee in Arosa
Der Tag begann am frühen Morgen in Chur. Über Nacht hatte Neuschnee die Stadt eingehüllt. Mein Ausflugsziel war der berühmte Ferienort Arosa. Chur und Arosa trennen ca. 30 Kilometer und mehr als 1100 Höhenmeter. Die bequemste Anreise gelingt mit der Rhätischen Bahn. Die Arosalinie beginnt am Vorplatz des Churer Bahnhofs, verläuft zunächst durch die Altstadt und entlang des Flüsschens Plessur, weiter als Bergbahn über zahlreiche Brücken und Tunnel hoch nach Arosa. Am Zielort Arosa präsentierte sich eine herrliche Winterlandschaft, die zum Spazierengehen und Wintersport animierte.
Stadtansichten
Düsseldorf bei Nacht. Das Riesenrad auf dem Burgplatz sorgt für einen zusätzlichen Lichtakzent in der vertrauten Stadtsilhouette.
Blick vom Wildkogel
Der Wildkogel in den Kitzbüheler Alpen ist im Winter nicht nur ein beliebtes Skigebiet, sondern auch ein „Rodelberg“ mit einer 14 Kilometer langen Abfahrt ins Tal. Obendrein hat man vom Gipfel einen grandiosen Blick auf die Venedigergruppe der Hohen Tauern. An einem Tag im Dezember bleibt das Tal wolkenverhangen, doch auf den Berggipfeln kann man den ganzen Tag über die Sonne genießen.
Kitzbühel im Dezember
In Kitzbühel ahnt man zur Vorweihnachtszeit noch nicht den Trubel und die Volksfeststimmung, die im Ort zum berühmten Skirennen im Januar herrschen wird. Mitte Dezember geht es am Fuße des Hahnenkamms rund um die Skirennstrecke Streif noch gemütlich zu. Kurz nach Sonnenuntergang richtet sich der Blick auf das Ortszentrum und das Kitzbüheler Horn, der Hahnenkamm und die weltbekannte Abfahrtsstrecke befinden sich im Rücken des Fotografen.
Stuttgart – Sonnenuntergang im Herbst
Ein sonniger Tag im November geht zu Ende. Kurz vor Sonnenuntergang leuchten die Weinreben der Stuttgarter Weinlagen bei Ober- und Untertürkheim.
Beatenberg, Berner Oberland
Wandern in Beatenberg verspricht grandiose Ausblicke auf die Jungfrau-Region und den Thunersee. Um möglichst lange die Aussicht genießen zu können, durften wir nicht zu spät von Zürich aus aufbrechen. Zunächst war die Niederhornbahn unser Ziel um rasch auf den Gipfel zu kommen. Oben angekommen genossen wir zunächst den Rundumblick, danach folgten wir dem Höhenwanderweg in Richtung Burgfeldstand und Gemmenalphorn. Unsere Erwartungen an eine der schönsten Wanderrouten wurden mehr als erfüllt.
■ Höhe: 1130 – 2063 m
■ Gehzeit: 4,5 h
■ Technik: mittelschwer
■ Kondition: mittelschwer
Zürich im Oktober
Die Polyterrasse und der Lindenhof bieten beliebte Aussichtspunkte auf die Altstadt von Zürich. Auch nach vielen Besuchen kommt man immer wieder gerne hierher, so wie an diesem sonnigen Oktobertag.