Wanderung vom Chasseral zum Chaumont, Jura, Drei-Seen-Land (3)

An einem schönen Frühsommertag führte unsere Fahrt nach La Neuveville am Bielersee. Vom Ortszentrum aus nahmen wir die Postautoverbindung hoch zum Chasseral, einem der höchsten Juragipfel mit überragender Aussicht auf das Schweizer Mittelland, Alpen und Jura. Zunächst genossen wir die super Aussicht rund um den Sendeturm und begannen danach unsere Wanderung auf dem Jurahöhenweg. Ziel war der Chaumont, der Hausberg von Neuenburg (Neuchâtel). Nachdem wir die Passstraße überquert hatten, gingen wir leicht bergab auf teils steinigem Untergrund, aber schon bald waren die einzelnen Abschnitte sehr bequem zu gehen. Wir durchquerten Weiden, Wälder und kleine Gehöfte. In der Abendsonne erreichten wir die Bergstation der Funiculaire de Chaumont (Standseilbahn). Vom Neuenburger Bahnhof ging es mit dem Zug zurück nach La Neuveville.

Chasseral, Jura, Drei-Seen-Land

Ein Beitrag geteilt von Timo Winter (@timo.winter) am

Wanderung vom Chasseral zum Chaumont, Jura, Drei-Seen-Land (1)

 

Chasseral, Jura, Drei-Seen-Land

Ein Beitrag geteilt von Timo Winter (@timo.winter) am


Höhenwanderung vom Chasseral zum Chaumont.

■ Länge: 16 km
■ Höhe: 1090 – 1600 m
■ Gehzeit: 4,5 h
■ Technik: mittelschwer
■ Kondition: mittelschwer

Alpstein, Appenzell

Der Alpstein mit dem weithin sichtbaren Säntis bietet unzählige Wanderrouten in einer großartigen Landschaft. Voller Vorfreude auf der Fahrt von Zürich über St. Gallen und durch das hügelige Appenzeller Voralpenland erreichten wir den Parkplatz an der Talstation der Ebenalpbahn. Ziel war das Berggasthaus Aescher, das wahrscheinlich bekannteste Berggasthaus der Alpen. Unsere Wanderroute führte uns von Wasserauen in einer Schleife über den Seealpsee zum Anstieg in Richtung Berggasthaus Aescher und schließlich über die Ebenalp bergab zurück nach Wasserauen.

Ebenalp, Wildkirchli, Appenzell

Ein Beitrag geteilt von Timo Winter (@timo.winter) am

Alpstein, Seealpsee, Säntis, Appenzell

Ein Beitrag geteilt von Timo Winter (@timo.winter) am

Seealpsee, Alpstein, Appenzell

Ein Beitrag geteilt von Timo Winter (@timo.winter) am

Berggasthaus Aescher-Wildkirchli

Ein Beitrag geteilt von Timo Winter (@timo.winter) am


Rigi, Pilatus, Vierwaldstättersee

Rückblick: Zum Herbstanfang unternahmen wir einen Ausflug nach Weggis am Vierwaldstättersee. Vom Parkplatz der Luftseilbahn Weggis begannen wir unsere Wanderung hinauf zur Rigi, berühmter und weithin beliebter Aussichtsberg in der Zentralschweiz. Der lange Aufstieg war recht anstrengend und so beschlossen wir nur bis Rigi Kaltbad zu gehen. Kurz vor unserem Zielort ergab sich eine sagenhafte Aussicht auf das Hochnebelmeer über dem Vierwaldstättersee, aus dem die gegenüberliegenden Berggipfel mit dem markanten Pilatus herausragten.

Rigi, Pilatus, Vierwaldstättersee

Ein Beitrag geteilt von Timo Winter (@timo.winter) am

Rheinschlucht, Ruinaulta

Unsere Reise durch Graubünden begann in Flims-Waldhaus. Unser Weg führte uns durch den Flimserwald und wir erreichten schon bald den türkisfarben schimmernden Caumasee. Weiter ging es in Richtung Aussichtsplattform Il spir. Dort angekommen genossen wir die einmalige Aussicht auf die berühmte Rheinschlucht (Ruinaulta). Im Tal rollten die Züge der Rhätischen Bahn durch den „Swiss Grand Canyon“.

Rheinschlucht, Ruinaulta

Ein Beitrag geteilt von Timo Winter (@timo.winter) am

Luganersee, Tessin

Unsere erste Reise ins Tessin führte uns sogleich nach Lugano. Die beiden Hausberge Monte San Salvatore und Monte Brè waren unsere Ziele. Bei sommerlichen Temperaturen wanderten wir auf den Monte Brè vom idyllischen Gandria aus. Nachdem wir den dichten Laubwald bei unserem Aufstieg hinter uns gelassen hatten, konnten wir die fantastische Aussicht auf den Luganersee genießen. Der Rückweg führte uns mit der Funicolare Monte Brè hinunter nach Lugano und wir gingen am Seeufer entlang zurück bis zu unserem Ausgangspunkt Gandria. Noch am selben Tag fuhren wir mit der Standseilbahn von Paradiso auf den Monte San Salvatore, auch diesen Ausblick wollten wir unbedingt erleben. Trotz einiger Regenwolken ließen wir uns den Spaß nicht verderben, schließlich lag uns Lugano und ein großer Teil des Sees zu Füßen. Ein wunderbarer Tag ging zu Ende.

Tessin im April

Ein Beitrag geteilt von Timo Winter (@timo.winter) am

Creux du Van, Jura

Für unsere Wanderung zum Creux du Van hatten wir uns viel vorgenommen. Der beeindruckende Felskessel im Schweizer Jura ist eine große Sehenswürdigkeit und recht bequem mit dem Auto zu erreichen. Wir starteten unsere Wanderung jedoch im relativ weit entfernten Bôle bei Neuenburg und gingen zunächst entlang des Flusses Areuse und durch die Areuse-Schlucht. Am Fuße des Creux du Van angekommen hatten wir bereits viele Kilometer auf teils schmalen Pfaden zurückgelegt. Wir beschlossen erstmal eine Pause zu machen. Der anschließende Aufstieg auf das Plateau viel uns leichter als gedacht. Oben angekommen genossen wir den Ausblick und hielten Ausschau nach den hier beheimateten Steinböcken, stattdessen sahen wir ein paar weidende Kühe. Am späten Nachmittag nahmen wir unsere letzten Kräfte zusammen für den Abstieg zum Bahnhof von Noiraigue, dort endete unsere bis dahin längste Wanderung.

Areuse-Schlucht, Jura

Eine Wanderung durch die Areuse-Schlucht (Gorges de l’Areuse) im Schweizer Jura bietet unvergessliche Eindrücke. Wir folgten dem Fluss auf schmalen Pfaden, über Brücken und Stege, gingen vorbei an Wasserfällen und entlang steiler Felswände. Im weiteren Verlauf verließen wir schließlich das Tal der Areuse und nahmen den Anstieg in Richtung Creux du Van. Die Areuse-Schlucht ist in jedem Fall ein Highlight der Region, unsere gewählte Wanderroute können wir wärmstens empfehlen.

Via Engiadina (6)

Bereits seit einiger Zeit plante ich meinen Aufenthalt im Engadin. St. Moritz, die Engadiner Seenplatte und Maloja sollten meine Wegpunkte sein. Der Engadiner Höhenweg, die Via Engiadina, verbindet diese Orte miteinander und führt den Wanderer durch eine großartige Landschaft. Anfang Oktober war es endlich soweit. Nach der Anreise mit der Rhätischen Bahn ging es zum Startpunkt, der Talstation der Signalbahn in St. Moritz. Ab der Bergstation lagen 23 Kilometer Strecke vor mir. Stets mehr oder weniger hoch über dem Talboden verlaufend, was hier im Oberengadin mindestens 1800 Meter bedeuten, führte der Wanderweg durch meist einfach zu bewältigendes Gelände. Mein Blick wanderte immer wieder in Richtung der gegenüberliegenden Talseite und hinunter ins Tal, die Aussicht war einfach traumhaft. Im Verlauf des Tages nahm die Bewölkung immer mehr zu, die Sonne war verdeckt, Nebel kam auf. Ich merkte, dass ich es bei diesen Wetterverhältnissen nicht bis nach Maloja schaffen würde. Ich unterbrach meine Wanderung in Sils und nahm mir vor den zweiten Teil der Strecke am nächsten Tag zu gehen. Am zweiten Tag brachte mich das Postauto nach Sils und schon war ich zurück auf meiner Wanderroute. Ich ging weiter über die Alp Grevasalvas („Heidi-Alp“) mit ihren idyllischen Almhütten, weiter hoch zum Dorf Blaunca. Ab Blaunca sollte es bis Maloja nur noch bergab gehen. Doch Vorsicht war geboten, denn ein plötzlich auftretender Wetterumschwung mit Wolken und Nebel schränkte meine Sicht ein und ließ mich langsamer werden. Zum Glück lag mein Ziel Maloja nicht mehr allzu weit entfernt und ich schaffte es sicher bis ins Tal. Die Via Engiadina ist eine fantastische Wanderroute, das Engadin ist wunderschön, ich werde sicher wiederkommen.

Wanderung entlang der Via Engiadina von St. Moritz nach Maloja.

■ Länge: 23 km
■ Höhe: 1800 – 2210 m
■ Gehzeit: 7 h
■ Technik: mittel
■ Kondition: mittel