Via Engiadina (6)

Bereits seit einiger Zeit plante ich meinen Aufenthalt im Engadin. St. Moritz, die Engadiner Seenplatte und Maloja sollten meine Wegpunkte sein. Der Engadiner Höhenweg, die Via Engiadina, verbindet diese Orte miteinander und führt den Wanderer durch eine großartige Landschaft. Anfang Oktober war es endlich soweit. Nach der Anreise mit der Rhätischen Bahn ging es zum Startpunkt, der Talstation der Signalbahn in St. Moritz. Ab der Bergstation lagen 23 Kilometer Strecke vor mir. Stets mehr oder weniger hoch über dem Talboden verlaufend, was hier im Oberengadin mindestens 1800 Meter bedeuten, führte der Wanderweg durch meist einfach zu bewältigendes Gelände. Mein Blick wanderte immer wieder in Richtung der gegenüberliegenden Talseite und hinunter ins Tal, die Aussicht war einfach traumhaft. Im Verlauf des Tages nahm die Bewölkung immer mehr zu, die Sonne war verdeckt, Nebel kam auf. Ich merkte, dass ich es bei diesen Wetterverhältnissen nicht bis nach Maloja schaffen würde. Ich unterbrach meine Wanderung in Sils und nahm mir vor den zweiten Teil der Strecke am nächsten Tag zu gehen. Am zweiten Tag brachte mich das Postauto nach Sils und schon war ich zurück auf meiner Wanderroute. Ich ging weiter über die Alp Grevasalvas („Heidi-Alp“) mit ihren idyllischen Almhütten, weiter hoch zum Dorf Blaunca. Ab Blaunca sollte es bis Maloja nur noch bergab gehen. Doch Vorsicht war geboten, denn ein plötzlich auftretender Wetterumschwung mit Wolken und Nebel schränkte meine Sicht ein und ließ mich langsamer werden. Zum Glück lag mein Ziel Maloja nicht mehr allzu weit entfernt und ich schaffte es sicher bis ins Tal. Die Via Engiadina ist eine fantastische Wanderroute, das Engadin ist wunderschön, ich werde sicher wiederkommen.

Wanderung entlang der Via Engiadina von St. Moritz nach Maloja.

■ Länge: 23 km
■ Höhe: 1800 – 2210 m
■ Gehzeit: 7 h
■ Technik: mittel
■ Kondition: mittel

Gornergratbahn

Der Gornergrat ist ein äußerst beliebtes Ausflugsziel hoch über Zermatt und bietet einen überragenden Rundumblick auf das Matterhorn, das Monte-Rosa-Massiv und die Bergwelt der Viertausender und Gletscher. Die Gornergratbahn bringt ihre Fahrgäste auf über 3000 Meter Höhe. Von der Bergstation aus gelangt man in wenigen Minuten zur Aussichtsplattform. Manchmal ist das Tal noch wolkenverhangen, aber auf dem Gornergrat herrscht eitel Sonnenschein.


Die Gornergratbahn im Juli 2016, Zermatt, Matterhorn.

Stuttgart, im Kurpark Bad Cannstatt

Im Kurpark Bad Cannstatt lässt es sich bestens entspannen. Mittendrin befindet sich der Kursaal Cannstatt, der den unteren vom oberen Parkteil trennt. Besonders im oberen Kurpark vergisst man schnell die Umgebung der Großstadt, denn man ist umringt von zahlreichen alten Bäumen und nach wenigen Schritten befindet man sich auf einer großzügigen Liegewiese. Zwischen Kursaal und oberem Kurpark befindet sich das Gewächshaus, die einstige Versuchswerkstatt von Gottlieb Daimler, heute die Gottlieb-Daimler-Gedächtnisstätte.

Kurpark Bad Cannstatt

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Sylt, Morsum-Kliff und Keitum

Im Osten der Insel Sylt befindet sich das Morsum-Kliff. Diese Steilküste ist ein Naturschutzgebiet und eine geologische Rarität. Hier wurden durch den Druck eiszeitlicher Gletscher die drei einst übereinander liegenden Erdschichten aufgebrochen und nebeneinander verteilt. Für die Besucher des Kliffs existiert ein Rundweg mit wunderbaren Ausblicken auf das Wattenmeer und das Kliff mit seinen vielfarbigen Erdschichten.

Sylt, Morsum-Kliff und Keitum

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